Die ersten technischen Einsätze waren die Hochwassereinsätze von 1954 wie im Protokollbuch nachzulesen ist. Heute mehren sich die technischen Einsätze, sie sind von der Anzahl und der geleisteten Stunden ein Vielfaches die der Brandeinsätze. Wir werden neben Naturkatastrophen, Überschwemmungen, Schneedruck, Öleinsätze usw. immer wieder zu Verkehrsunfällen gerufen. Sie erfordern neben einer zeitgemäßen Ausrüstung eine gute Ausbildung der Helfer. Die Feuerwehrleute sind in vielen Fällen einer massiven psychischen Belastung ausgesetzt. Wir besitzen seit 1994 eine hydraulische Bergeschere mit einem Spreitzer. Mit ihr kann Karosserie aufgeschnitten werden um, wenn notwendig, Verletzte aus Fahrzeugen bergen zu können.
Technische Einsätze seit 1954:
Originalauszug aus dem Protokollbuch 1954 Im Sommer wurde auch das Mühlviertel durch eine Hochwasserkatastrophe heimgesucht. Durch andauernde Regenströme von 7. auf 8. Juli, trat am 8. Juli hier in Untergeng zuerst der Ecksteiner Bach gewalttätig aus dem Ufer, welcher das östliche Gebiet vom Gasthaus zur Rodl vollständig unter Wasser setzte. Die große Rodl trat dann erst Nachmittag ganz gewalttätig aus dem Ufer. Dank des Einsatzes der Wehr Geng, Gramastetten und gegen Abend noch Berndorf konnte in gemeinsamer Zusammenarbeit mit der umliegender hilfsbereite Bevölkerung in der Hammermühle (Kneidinger, Lobenstein 13) zirka 35 m³ Schnittholz im Werte von 25000.- S sowie Kirchenbrücke und landwirtschaftliche Geräte im Werte von zirka 7000.- S gerettet werden. Auch 5 Stk. Vieh und 3 Schweine von Breuer und Veit konnten in Sicherheit gebracht werden. Das Postamt bei Veit mußte auch in ein oberes Stockwerk verlegt werden. Durch ständiges auspumpen mittels Motorspritze der ebenerdigen Wohn- und Kellerräume b. Breuer konnte bei Nacht vom 8. auf 9. Juli nachdem die große Rodl wieder mehr zurückging wieder frei gemacht werden. Der Keller beim Neubau der Fani Arbeithuber mußte auch mittels Motorspritze entleert werden. Die Feuerwehr Geng stand bis 17. Juli in Bereitschaft, wo sie dann am 17. Juli über Anruf des Bezirksfeuerwehrkommandos in der Ortschaft Hagenau, Gem. Goldwörth wiederum einen Tag mittels Motorspritze im Einsatz stehen mußte.

Anzahl Einsatzgrund
74 Hochwasser und Überschwemmungen
18 Sturmschaden
1 Erd- und Felsrutsch
60 Pumparbeiten
179 Bergung von Kraftfahrzeugen
26 Verkehrsunfälle
27 Freimachen von Verkehrswegen
13 Auslaufen von Mineralöl
35 Wasserversorgungen
24 Notstromversorgungen
16 Hummeln, Wespen und dgl.
2 Einsturz von Bauwerken
1 Strahlenschutzalarm
2 Bergung von Menschen
2 Suchaktionen
6 Tiere in Notlage
130 Sonstige Einsätze (alle, die sich nicht oben zuordnen lassen)
563 Summe der Technischen Einsätze bis 31.12.2009
23 Einsätze 2010




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