Die Genger begannen im April 1950 mit den Arbeiten zum Bau der Kirche. Nachdem im Mai 1950 die Baugenehmigung erteilt worden war, fehlte nur noch der „rechtliche Bauherr“.
Es kam daher im November 1950 zur Gründung des „KIRCHENBAUVEREINES GENG“, um den Kirchenbau auf eine rechtliche Grundlage zu stellen. Untergeng liegt inmitten der Pfarren Gramastetten, Eidenberg, Kirchschlag, Hellmonsödt, Zwettl und Oberneukirchen. Es wurde in Erwägung gezogen, dass der Zuständigkeitsbereich für die neue Kirche der „Schulsprengel Untergeng“ sein sollte. Diese Idee wurde von der Bevölkerung sehr gut angenommen und aus fast allen Häusern dieses Gebietes traten Personen dem Kirchenbauverein bei. Die Gründungsversammlung erfolgte am 26. November 1950. Als erster Obmann konnte Pfarrer Gschwendtner aus Hellmonsödt gewonnen werden. Bei der Auswahl der Ausschussmitglieder achtete man darauf, dass in diesem Leitungsgremium alle Ortschaften des Schulsprengels vertreten waren.
Unter vorbildlicher Zusammenarbeit der gesamten Bevölkerung wurde das Vorhaben im Mai 1950 in Angriff genommen und nach zweijähriger Bauzeit wurde die Kirche am 24. Mai 1953 geweiht. Großes hat die Bevölkerung von Untergeng damals geleistet!
Der „Baby-Boom“ in den „50er und 60er-Jahren“ war der Grund, dass der Kirchenbauverein Geng auch ein Haus für die Jugend, das „Jugendheim“ errichtete.
Der Kirchenbauverein Geng ist noch immer ein eigenständiger Verein und hat nun die Aufgabe, in Eigenverantwortung die Kirche und das Jugendheim zu erhalten. Es ist daher wichtig, dass weiterhin zahlreiche Menschen unserer Kirchengemeinde dem Verein als Mitglied angehören, ihn unterstützen und mithelfen, das kirchliche Leben in unserer Seelsorgsgemeinde aufrecht zu erhalten.
|